Weiterbildungen & Seminare Design Thinking

Das Seminar Design Thinking vermittelt praxisnah die Grundlagen und Methoden eines nutzerzentrierten Innovations- und Problemlösungsansatzes. Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, komplexe Fragestellungen kreativ, flexibel und kundenorientiert zu lösen. Design Thinking unterstützt Teams dabei, innovative Ideen zu entwickeln, Bedürfnisse von Nutzerinnen und Nutzern besser zu verstehen und praxisnahe Lösungen systematisch zu erarbeiten.

Die Teilnehmenden lernen den Design-Thinking-Prozess sowie zentrale Methoden und Werkzeuge für kreative Zusammenarbeit, Ideenentwicklung und iterative Lösungsfindung kennen. Im Mittelpunkt stehen Empathie, Perspektivwechsel, interdisziplinäre Zusammenarbeit sowie die strukturierte Entwicklung und Erprobung neuer Lösungsansätze.

Anhand praxisnaher Übungen, Gruppenarbeiten und konkreter Fallbeispiele erleben die Teilnehmenden den gesamten Design-Thinking-Prozess direkt in der Anwendung – von der Problemdefinition über Ideation und Prototyping bis hin zum Testen von Lösungsansätzen. Das Seminar vermittelt ein fundiertes Verständnis für modernes Innovationsmanagement und unterstützt Teams dabei, kreative und kundenorientierte Lösungen erfolgreich im Unternehmensalltag einzusetzen.

Nutzen

Die Teilnehmenden lernen,

  • die Grundlagen und Prinzipien von Design Thinking kennen
  • komplexe Probleme nutzerorientiert zu analysieren
  • Bedürfnisse und Erwartungen von Anwenderinnen und Anwendern besser zu verstehen
  • kreative Ideen strukturiert zu entwickeln
  • innovative Lösungsansätze im Team zu erarbeiten
  • Methoden zur Ideenfindung und Problemlösung anzuwenden
  • Prototypen schnell und effizient zu entwickeln
  • Feedbackprozesse und iterative Arbeitsweisen professionell einzusetzen
  • interdisziplinäre Zusammenarbeit und Kreativität zu fördern
  • Design Thinking erfolgreich in Projekte und Innovationsprozesse zu integrieren

Das Seminar vermittelt praxisnahes Wissen für kreative Problemlösung, Innovationsentwicklung und moderne Zusammenarbeit.

Zielgruppe

Das Seminar richtet sich an

  • Projektleiterinnen und Projektleiter
  • Führungskräfte
  • Teamleiterinnen und Teamleiter
  • Produktmanagerinnen und Produktmanager
  • Product Owner
  • Agile Coaches und Scrum Master
  • Mitarbeitende aus Innovations-, Entwicklungs- und Projektteams
  • Fach- und Führungskräfte mit Veränderungs- oder Innovationsverantwortung
  • Mitarbeitende aus IT, Marketing, Produktion, Verwaltung oder technischen Bereichen
  • Personen, die kreative Methoden und nutzerzentrierte Lösungsansätze kennenlernen oder vertiefen möchten

Inhalt

Grundlagen des Design Thinking

  • Ursprung und Prinzipien von Design Thinking
  • Nutzerzentrierung und Innovationskultur
  • Chancen und Einsatzmöglichkeiten von Design Thinking
  • Unterschiede zu klassischen Problemlösungsansätzen
  • Erfolgsfaktoren kreativer Zusammenarbeit

Nutzerbedürfnisse verstehen

  • Empathie und Perspektivwechsel
  • Zielgruppen und Nutzerprofile analysieren
  • Methoden zur Nutzerbeobachtung und Bedarfsermittlung
  • Interviews und Fragetechniken
  • Problemverständnis und Problemdefinition

Kreative Ideen entwickeln

  • Kreativitätstechniken und Ideation-Methoden
  • Brainstorming und strukturierte Ideenfindung
  • Entwicklung innovativer Lösungsansätze
  • Bewertung und Priorisierung von Ideen
  • Zusammenarbeit in interdisziplinären Teams

Prototyping und Testen

  • Entwicklung einfacher Prototypen
  • Visualisierung und schnelle Lösungsmodelle
  • Feedbackprozesse und iterative Verbesserung
  • Testen und Validieren von Ideen
  • Lernen aus Nutzerfeedback

Design Thinking in der Praxis anwenden

  • Design Thinking im Projekt- und Innovationsmanagement
  • Verbindung mit agilen Methoden und Projektmanagement
  • Typische Herausforderungen und Erfolgsfaktoren
  • Transfer in den Unternehmensalltag
  • Praxisbeispiele erfolgreicher Anwendungen

Praxisübungen und Gruppenarbeiten

  • Bearbeitung konkreter Fragestellungen
  • Entwicklung eigener Lösungsansätze
  • Gruppenarbeiten und Simulationen
  • Reflexion eigener Arbeits- und Innovationsprozesse
  • Präsentation und Diskussion der Ergebnisse

Die Inhalte und Schwerpunkte können flexibel an die Anforderungen, Zielgruppen und Vorkenntnisse Ihres Unternehmens angepasst werden.

Methodik

Das Seminar verbindet theoretische Grundlagen mit praxisnahen Übungen und interaktiven Lernformaten:

  • Impulsvorträge
  • Praxisübungen und Kreativmethoden
  • Gruppenarbeiten und Workshops
  • Reflexion und Diskussion
  • Entwicklung von Prototypen
  • Arbeit an konkreten Fragestellungen aus dem Unternehmensumfeld

Unterlagen

Die Teilnehmenden erhalten digitale Seminarunterlagen inklusive:

  • Präsentationsfolien
  • Arbeitsunterlagen
  • Methodenübersichten und Praxisbeispiele
  • Vorlagen und Checklisten
  • Fotoprotokolle der erarbeiteten Inhalte

Dauer

Die Seminardauer ist auf zwei Tage ausgelegt. Das Seminar bietet ausreichend Raum für kreative Praxisübungen, Gruppenarbeiten, Prototyping sowie die Bearbeitung konkreter Fragestellungen aus dem Unternehmensalltag. Inhalte und Vertiefungsschwerpunkte können flexibel an die Anforderungen Ihres Unternehmens angepasst werden.

 2 Tage

FAQ

Was ist Design Thinking?

Design Thinking ist eine innovative Methode zur Entwicklung kreativer, nutzerzentrierter und praxistauglicher Lösungen für komplexe Probleme. Im Mittelpunkt steht dabei nicht die Technologie oder die Organisation, sondern der Mensch, der eine Lösung später nutzen soll.

Der Ansatz wurde insbesondere durch die Innovationsberatung und die Hasso-Plattner-Institut bekannt und wird heute weltweit in Unternehmen, Start-ups, Behörden und Non-Profit-Organisationen eingesetzt.

Design Thinking geht davon aus, dass die besten Lösungen entstehen, wenn unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen und Nutzer frühzeitig in den Entwicklungsprozess eingebunden werden.

Anders als klassische Problemlösungsansätze konzentriert sich Design Thinking nicht ausschließlich auf Analyse und Planung. Stattdessen werden Ideen schnell entwickelt, getestet und verbessert.

Dadurch können Unternehmen innovative Produkte, Dienstleistungen und Prozesse entwickeln, die tatsächlich den Bedürfnissen ihrer Zielgruppen entsprechen.

Das Seminar vermittelt die Grundlagen des Design Thinking und zeigt, wie die Methode erfolgreich in Projekten, Innovationsprozessen und Veränderungsvorhaben eingesetzt werden kann.

Warum gewinnt Design Thinking in Unternehmen immer mehr an Bedeutung?

Unternehmen stehen heute vor der Herausforderung, sich ständig an neue Marktbedingungen, Kundenbedürfnisse und technologische Entwicklungen anzupassen. Klassische Lösungsansätze reichen oft nicht mehr aus, um komplexe und dynamische Herausforderungen erfolgreich zu bewältigen.

Design Thinking bietet einen strukturierten Innovationsprozess, der Kreativität mit systematischem Vorgehen verbindet.

Zu den wichtigsten Vorteilen gehören:

  • Höhere Kundenorientierung
  • Schnellere Innovationsprozesse
  • Bessere Problemlösungen
  • Höhere Akzeptanz neuer Produkte
  • Reduzierung von Entwicklungsrisiken
  • Förderung interdisziplinärer Zusammenarbeit

Viele erfolgreiche Unternehmen nutzen Design Thinking heute nicht nur für Produktentwicklungen, sondern auch für Organisationsentwicklung, Digitalisierung und Strategieprozesse.

Das Seminar zeigt, wie Design Thinking Unternehmen dabei unterstützt, innovative und nutzerzentrierte Lösungen zu entwickeln.

Welche Grundprinzipien verfolgt Design Thinking?

Design Thinking basiert auf mehreren zentralen Prinzipien, die den gesamten Innovationsprozess prägen.

Zu den wichtigsten gehören:

Nutzerorientierung

Die Bedürfnisse und Erwartungen der Anwender stehen im Mittelpunkt.

Interdisziplinäre Zusammenarbeit

Unterschiedliche Perspektiven fördern kreative Lösungen.

Experimentieren

Ideen werden frühzeitig getestet und weiterentwickelt.

Iteratives Vorgehen

Lösungen entstehen schrittweise durch Lernen und Feedback.

Visualisierung

Komplexe Zusammenhänge werden sichtbar gemacht.

Diese Prinzipien fördern Offenheit, Kreativität und eine konsequente Ausrichtung auf den tatsächlichen Nutzen für den Anwender.

Im Seminar lernen die Teilnehmer, wie diese Prinzipien erfolgreich in der Praxis angewendet werden.

Welche Phasen umfasst der Design-Thinking-Prozess?

Der klassische Design-Thinking-Prozess besteht aus sechs Phasen:

Verstehen

Das Problem und der Kontext werden analysiert.

Beobachten

Nutzer werden beobachtet und ihre Bedürfnisse untersucht.

Standpunkt definieren

Die gewonnenen Erkenntnisse werden zusammengeführt.

Ideen entwickeln

Möglichst viele Lösungsansätze werden generiert.

Prototypen erstellen

Erste Lösungsansätze werden sichtbar gemacht.

Testen

Die Lösungen werden mit Nutzern überprüft und verbessert.

Diese Phasen werden nicht streng linear durchlaufen. Vielmehr erfolgt ein kontinuierlicher Wechsel zwischen Lernen, Entwickeln und Verbessern.

Das Seminar vermittelt alle Phasen anhand praxisnaher Beispiele und Übungen.

Warum steht der Nutzer im Mittelpunkt von Design Thinking?

Viele Projekte scheitern, weil Lösungen entwickelt werden, ohne die tatsächlichen Bedürfnisse der Anwender ausreichend zu verstehen.

Design Thinking verfolgt daher einen konsequent nutzerzentrierten Ansatz.

Bevor Lösungen entwickelt werden, wird untersucht:

  • Wer sind die Nutzer?
  • Welche Probleme haben sie?
  • Welche Bedürfnisse bestehen?
  • Welche Erfahrungen machen sie?
  • Welche Erwartungen haben sie?

Durch dieses tiefe Verständnis entstehen Lösungen, die nicht nur technisch funktionieren, sondern auch tatsächlich genutzt und akzeptiert werden.

Das Seminar zeigt, wie Nutzerbedürfnisse professionell analysiert und in erfolgreiche Lösungen übersetzt werden können.

Was sind Personas im Design Thinking?

Personas sind fiktive, aber realitätsnahe Nutzerprofile, die typische Vertreter einer Zielgruppe beschreiben.

Sie helfen Teams dabei, Nutzerbedürfnisse besser zu verstehen und Entscheidungen konsequent aus Anwendersicht zu treffen.

Eine Persona enthält beispielsweise:

  • Name
  • Alter
  • Beruf
  • Ziele
  • Herausforderungen
  • Erwartungen
  • Verhaltensweisen

Anstatt über abstrakte Zielgruppen zu sprechen, arbeiten Teams mit konkreten Nutzerprofilen.

Dadurch wird die Entwicklung kundenorientierter Lösungen deutlich erleichtert.

Im Seminar lernen die Teilnehmer, wie Personas entwickelt und effektiv eingesetzt werden.

Was ist ein Prototyp im Design Thinking?

Ein Prototyp ist eine vereinfachte Darstellung einer Idee oder Lösung.

Er dient dazu, Konzepte frühzeitig sichtbar und testbar zu machen.

Prototypen können sehr unterschiedlich aussehen:

  • Skizzen
  • Papiermodelle
  • Mock-ups
  • Klick-Dummies
  • Rollenspiele
  • Prozessmodelle

Ziel ist nicht Perfektion, sondern schnelles Lernen.

Durch frühes Testen können Fehler erkannt und Verbesserungen vorgenommen werden, bevor hohe Entwicklungskosten entstehen.

Das Seminar vermittelt verschiedene Methoden zur Entwicklung und Nutzung von Prototypen.

Wie fördert Design Thinking Innovation?

Innovation entsteht häufig dann, wenn bekannte Denkmuster verlassen und neue Perspektiven eingenommen werden.

Design Thinking unterstützt diesen Prozess durch:

  • Kreativitätstechniken
  • Nutzerorientierung
  • Interdisziplinäre Teams
  • Experimentieren
  • Schnelles Feedback

Anstatt sofort nach der perfekten Lösung zu suchen, werden verschiedene Ideen entwickelt und getestet.

Dadurch entstehen häufig innovative Ansätze, die mit traditionellen Methoden nicht entdeckt worden wären.

Das Seminar zeigt, wie Design Thinking Innovationsprozesse nachhaltig unterstützen kann.

Für welche Projekte eignet sich Design Thinking besonders?

Design Thinking eignet sich besonders für:

  • Produktentwicklungen
  • Dienstleistungsinnovationen
  • Digitale Transformation
  • Prozessverbesserungen
  • Organisationsentwicklung
  • Change-Projekte
  • Kundenerlebnis-Optimierung

Besonders wertvoll ist die Methode bei komplexen Fragestellungen, für die keine offensichtlichen Lösungen existieren.

Wenn Kundenbedürfnisse verstanden und innovative Ideen entwickelt werden sollen, bietet Design Thinking erhebliche Vorteile.

Das Seminar vermittelt anhand praxisnaher Beispiele, wann und wie die Methode sinnvoll eingesetzt werden kann.

Welche Herausforderungen gibt es bei der Einführung von Design Thinking?

Wie jede Innovationsmethode bringt auch Design Thinking Herausforderungen mit sich.

Typische Schwierigkeiten sind:

  • Widerstände gegen neue Arbeitsweisen
  • Zeitdruck
  • Fehlende Nutzerbeteiligung
  • Zu frühe Lösungsfixierung
  • Mangelnde Management-Unterstützung
  • Angst vor Fehlern

Viele Organisationen müssen zunächst lernen, experimenteller und offener mit Unsicherheiten umzugehen.

Erfolgreiche Design-Thinking-Projekte benötigen daher geeignete Rahmenbedingungen und eine unterstützende Unternehmenskultur.

Das Seminar zeigt, wie diese Herausforderungen erfolgreich bewältigt werden können.

Welche Kompetenzen benötigen Design-Thinking-Teams?

Erfolgreiche Design-Thinking-Teams zeichnen sich durch bestimmte Fähigkeiten und Einstellungen aus.

Dazu gehören:

  • Empathie
  • Kreativität
  • Kommunikationsfähigkeit
  • Offenheit
  • Teamfähigkeit
  • Neugier
  • Problemlösungskompetenz

Darüber hinaus profitieren Teams von unterschiedlichen fachlichen Hintergründen und Erfahrungen.

Die Vielfalt der Perspektiven trägt wesentlich zur Entwicklung innovativer Lösungen bei.

Im Seminar lernen die Teilnehmer, wie erfolgreiche Design-Thinking-Teams aufgebaut und moderiert werden.

Für wen eignet sich das Seminar Design Thinking?

Das Seminar richtet sich an Projektleiter, Produktmanager, Führungskräfte, Innovationsmanager, Agile Coaches, PMO-Mitarbeiter und Fachkräfte, die innovative Lösungen entwickeln möchten.

Besonders profitieren Teilnehmer, die:

  • kundenorientierter arbeiten möchten,
  • Innovationsprozesse gestalten,
  • neue Produkte entwickeln,
  • Veränderungsprojekte begleiten,
  • kreative Problemlösungsmethoden kennenlernen möchten.

Nach dem Seminar verfügen die Teilnehmer über fundierte Kenntnisse der Design-Thinking-Methode und können diese erfolgreich in ihrem beruflichen Umfeld einsetzen.

Sie lernen, wie innovative Ideen entstehen, wie Nutzerbedürfnisse systematisch berücksichtigt werden und wie aus kreativen Ansätzen praxistaugliche Lösungen entwickelt werden.

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